Signet der Notfallseelsorge

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Notfallseelsorge Magdeburg

 
 
       
 

 

 

 

 

 


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Aktivitäten im Jahr 2002

 

Das Notfallseelsorge-Team Magdeburg hat im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr seine Einsatzzahlen von 52 auf 101 Einsätze nahezu verdoppelt..

Das Team arbeitet z. Z. mit insgesamt 14 ehrenamtlichen Kräften, darunter Pastoren, Psychologen, Mediziner und Sozialarbeiter.

Der größte Teil der Einsätze (über 60 %) lag in folgenden Einsatzbereichen:

  • Betreuung von Angehörigen nach häuslichen Todesfällen / Unfällen;
  • Betreuung von Angehörigen nach Suizidhandlungen;
  • Betreuung von Angehörigen beim Überbringen von Todesnachrichten
    durch die Polizei nach Verkehrsunfällen oder unklaren Todesfällen.

Daneben ist das Team bei zahlreichen anderen Einsatzindikationen tätig gewesen, z. B. bei der Betreuung von Angehörigen vermißter Kinder und der Betreuung von Straftatopfern.

Zu den herausragenden Einsätzen, bei denen sowohl Betroffene wie auch in der Nachsorge Einsatzkräfte betreut wurden, gehörte der Tod des 13-jährigen Kanuten Daniel Hartig am Cracauer Wasserfall am 23. 03. 2002.

 
 
Elbe-Hochwasser im Sommer 2002

In weiteren sechs Fällen wurde durch Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr das Beratungsangebot nach besonders belastenden Ereignissen wahrgenommen.

Mit insgesamt 8 Einsätzen wurden Einsatzkräfte während des Elbe-Hochwassers unterstützt, unter anderem im Kreis Jerichower Land bei der Evakuierung der Bevölkerung aus der Ortschaft Klein-Gübs.

 
 

Die Arbeit der Notfallseelsorge finanziert sich weitestgehend aus kirchlichen Zuschüssen und Spenden. Zur nötigen Ausweitung der Arbeit und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter werden dringend Sponsoren gesucht.

Neben der Arbeit des Notfallseelsorge-Teams hat der Polizeiseelsorger in Magdeburg mit über 100 Gesprächskontakten, Besuchen und Dienstbegleitungen im Jahr 2002 die Arbeit der Polizisten in der Polizeidirektion Magdeburg unterstützt. Zu den Dienstbegleitungen gehörten auch Streifenmitfahrten und geschlossene Einsätze bei Demonstrationen und Fußballspielen.

Die Arbeit der Polizeiseelsorge finanziert sich ausschließlich aus kirchlichen Mitteln ohne öffentliche Zuschüsse, um die Tätigkeit der Polizeipfarrer unabhängig zu halten. Insgesamt sind in Sachsen-Anhalt 6 Polizeipfarrer haupt- oder nebenamtlich tätig.

 

 
 
 
 

 

 

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