Fortbildung der Notfallseelsorger
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Am Mittwoch, dem 04. November, fand unsere Teamfortbildung zum
Thema Militärseelsorge statt. Bundeswehrpfarrer Ulrich Brates
ist einer von vier evangelischen Militärdekanen Deutschlands mit
Sitz in Mainz. Er erläuterte uns die Geschichte, den Aufbau
sowie die Aufgabenbereiche der Militärseelsorge. Interessant
waren seine Schilderungen über Erfahrungen mit Soldaten im Inland,
die Bedingungen im Auslandseinsatz und Besonderheiten im Umgang
mit Soldaten und der Bevölkerung des jeweiligen Einsatzlandes.
Das Team konnte Fragen stellen und es kam zu einem regen
Gedankenaustausch. Wir danken Herrn Brates für sein Referat
in unserer Runde und wünschen ihm alles Gute und dass er
wohlbehalten aus seinen Einsätzen zurückkommt. |
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Hier
finden sie weitere Informationen zur Militärseelsorge. |
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1. Blaulicht-Party in Magdeburg
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Am 11. September fand an den Seilerwiesen im Rotehornpark die
erste Blaulicht-Party Magdeburgs statt. Initiiert durch den
Verein proCOP (BOS) sachsen-anhalt e.V., trafen sich ehrenamtliche
und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Feuerwehr,
Rettungsdienst, Notfallseelsorge, Ordnungsamt und Polizei, um
sich bei Freibier und Grillwurst einmal in ungezwungener Atmosphäre
abseits der Einsatzorte auszutauschen. Die Schirmherrschaft zu dieser
Veranstaltung hatte Holger Platz, Beigeordneter der Landeshauptstadt
Magdeburg für Kommunales und Umwelt. ProCOP bietet "Hilfe für
Helfer" und erfährt Unterstützung durch Mitarbeiterinnen der
Notfallseelsorge, die als Fachberaterinnen im Verein mitwirken.
"Das Datum ist purer Zufall." sagte Andreas Bartels, Vorsitzender
des Vereins, in seiner Begrüßungsansprache, stellt aber, naheliegender
Weise, einen Bezug zur Arbeit von Menschen in Krisensituationen dar
und darum wurde auch an die Opfer der Ereignisse in New York am
11. September 2001 erinnert. Bei angenehmen spätsommerlichen
Temperaturen sorgten ein DJ und die Mädels der "Dance-Factory" aus
Egeln für entsprechende Stimmung und alle Anwesenden waren sich einig
darin, dass die Blaulicht-Party unbedingt wiederholt werden muss und
hoffentlich zu einer Tradition wird. Beim nächsten Mal hoffen
alle Beteiligten auf noch größere Resonanz, denn eines wurde immer
wieder geäußert, man kennt sich von Einsätzen, aber für persönliche
Worte ist an den Einsatzorten meistens keine Zeit und eine derartige
Veranstaltung bringt alle die näher, die täglich um Leben ringen,
Unfallfolgen bearbeiten und im Dienste der Menschen unterwegs sind. |
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Schlauchbootfahrt Notfallseelsorge Magdeburg
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Am 29.August dieses Jahres fand die mittlerweile traditionelle
Schlauchbootfahrt des Notfallseelsorge Teams Magdeburg zum dritten Mal statt. Wir
machten uns mit technischer Unterstützung des THW Magdeburg samstagmorgens auf den
Weg nach Schönebeck. Von dort starteten wir an Elbkilometer 311,5 unsere Fahrt im
"Gummiboot" der Jungen Gemeinde Magdeburg flussabwärts Richtung Magdeburg. Noch war
das Wetter gut. Jedoch hatten wir schon nach ein paar hundert Metern Gegenwind und
mussten uns im Windschatten des Elbufers langsam vorankämpfen. Mit vereinten Kräften
erreichten wir nach ca. zweieinhalb Stunden unser erstes Etappenziel, den Biergarten
Mückenwirt. Während wir uns dort stärkten, zogen immer mehr Wolken auf und das Unwetter
begann. Als Teilzeit-Wassersportler ließen wir uns die gute Laune nicht verderben
und legten nach einem kurzen Schauer wieder ab. Wir passierten den Domfelsen, hui,
das war ein Spaß, und legten kurz darauf bei der Strandbar am Magdeburger Petriförder
an, um im weißen Sand und bei mittlerweile wieder sonnigem Wetter zu verschnaufen.
Nachdem wir zur letzen Etappe aufgebrochen waren, wurden die Kollegen der
Wasserschutzpolizei gegrüßt und die Fahrt ging Richtung Herrenkrug weiter. Bevor sich
die Wolken wieder verdichteten, wurde die Elbe auf ihre Badetauglichkeit überprüft.
Diese konnte bestätigt werden. Kurz bevor wir in den alten Handelshafen bei Elbkilometer
329,9 einbogen, öffneten sich die Himmelstore nochmals und schütteten Regen und Hagel
auf uns herab. Ziemlich durchnässt und kalt paddelten wir zügig den Hafen an den hohen
Spundwänden entlang bis zum Wissenschaftshafen und stellten fest, dass ein mit Regenwasser
gefülltes Schlauchboot schwer ist. Nach der Hafenrundfahrt waren wir froh, dass die
Helfer des THW schon auf uns warteten und halfen, das Boot aus dem Wasser zu nehmen und
uns wieder zurück zu fahren. Den Abend ließen wir mit einem sehr heißen Grill im
Studentenclub Kiste der medizinischen Fakultät ausklingen. Trotz der widrigen
Witterungsbedingungen waren wir uns einig, dass uns die Puste nicht ausgeht und wir
nächsten Sommer wieder auf den Fluss gehen! Ahoi! |
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Ausbildungsgruppe
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Am 28.06.2009 beendeten sieben -für Krisenintervention
ausgebildete- Notfallseelsorger ihre Ausbildung. Beruflich im theologischen,
medizinischen oder sozialen Bereich tätig, stärken sie ab jetzt
ehrenamtlich unser Team. Damit kann das Magdeburger
Notfallseelsorge/Kriseninterventions-Team, mit zur Zeit 16 aktiven
Mitarbeitern, die Rund-um-die-Uhr-Dienste absichern. |
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Am 29.04.2009 fand in Magdeburg die Fachtagung
"Sekundäre Traumatisierung" statt.
Die Überschrift zur Veranstaltung lautete: Persönliche Belastungen
durch die Konfrontation mit schweren Schicksalen anderer Menschen -
Berufsrisiko oder "Wie bleibe ich in der Spur?"
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Die Tagung wurde ausgetragen von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit
mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Ministerium der Justiz
des Landes Sachsen-Anhalt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Unfallkasse
Sachsen-Anhalt und der Notfallseelsorge Magdeburg.
Die Tagung richtete sich an professionell und ehrenamtlich Tätige, die mit den
Schicksalen anderer Menschen konfrontiert werden. Geladen waren Rettungskräfte,
Feuerwehrleute, Notfallmediziner / -seelsorger, Polizisten, Juristen und
Psychotherapeuten. Bei der ursprünglich nur für einen Kreis von erwarteten
100 Interessierten konzipierten Veranstaltung zeigte sich die Relevanz der Thematik
an der Teilnahme und regen Mitarbeit der dann etwa 250 Anwesenden. Nach einem
Vortrag von Frau Dr. Andreatta, Universität Innsbruck, zu den Ursachen und
Erscheinungsformen von sekundären Traumatisierungen deutete Frau DP Schwarzer
aus Berlin im Weiteren Möglichkeiten der Prävention an. Den Schwerpunkt der
Veranstaltung bildete allerdings der berufsübergreifende Erfahrungsaustausch
der Anwesenden - über die Methode des "World Cafe" - in wechselnden Kleingruppen.
Abschließend wurden einzelne Aspekte der Gespräche zusammengefasst und der Bedarf
einer Folgeveranstaltung geäußert. Insgesamt schienen sich die Teilnehmer darin
einig, dass zur Begrenzung der Gefahr einer möglichen sekundären Traumatisierung
auch eine größere Wertschätzung der Arbeit (beispielsweise entsprechend der
Fürsorgepflicht des Arbeitgebers/ Dienstherren/ Trägers) erfolgen und der
berufsübergreifende Austausch eine stärkere Beachtung finden sollte. Für erste
Initiativen der Zusammenarbeit wurden bereits Ideen vorgetragen und Adressen
ausgetauscht. In wieweit diese in die Tat umgesetzt werden können, bleibt
abzuwarten.
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